Dr. med. Anna Bednorz - Augenarzt Norderstedt

Behandlung der Retinopathie

Regelmäßige IVOM-Therapie

Behandlung diabetischer Retinopathie

Fokus auf Prävention

In vielen Fällen ist es ausreichend, den Fokus auf Prävention zu legen: Sind Sie von einer Zuckererkrankung betroffen, können Sie in Absprache mit Ihrem Diabetologen Ihre Diabetesbehandlung optimieren – und so größere Folgeschäden für Ihre Augen vermeiden. Es kann bereits einen deutlichen positiven Effekt haben, auf gesündere Ernährung, sportliche Betätigung und Gewichtsreduktion zu setzen.

IVOM-Behandlung

Bei einer diabetischen Retinopathie mit zentraler Flüssigkeitsansammlung (Makulaödem) ist eine IVOM-Behandlung (intravitreale operative Medikamenteneingabe) angeraten: Als Dauertherapie werden dabei in regelmäßigen Abständen spezielle Medikamente in den Glaskörper des Auges injiziert. Das geschieht im Rahmen kurzer, ambulanter Behandlungen unter lokaler Anästhesie. Die Medikamenteneingabe sorgt dafür, dass die fehlgebildeten Aderhautgefäße verschlossen werden und keine Flüssigkeit mehr austritt. Gleichzeitig soll die Neuentstehung solcher Gefäße unterbunden werden.

Dabei gehen wir nach dem "Treat and Extend"-Schema vor: Zu Beginn werden regelmäßige Injektionen verabreicht, z. B. in vierwöchigen Abständen. Anschließend startet eine Phase, in der die Intervalle zwischen den Injektionen schrittweise verlängert werden - z. B. auf acht oder sogar zwölf Wochen, solange die Erkrankung stabil ist oder sich verbessert. 

In unserer Praxis beraten wir Sie gerne ausführlich dazu, wie wir die "Treat and Extend"-Behandlung in Ihrem individuellen Fall einsetzen können. Weitere Informationen finden Sie hier: 

IVOM-Therapie