Dr. med. Anna Bednorz - Augenarzt Norderstedt

Farbsinnprüfung

Erkennung von Farbsehstörungen (z. B. Rot-Grün-Schwäche, Farbenblindheit)

Ein funktionierender Farbsinn ist wichtig für viele Alltagssituationen – vom Straßenverkehr über den Beruf bis hin zur Lebensqualität. Bei der Farbsinnprüfung testen wir, ob Sie Farben korrekt wahrnehmen können oder ob eine Farbsehstörung wie eine Rot-Grün-Schwäche oder Farbenblindheit vorliegt.

Was sind Farbsehstörungen?

Farbsehstörungen sind meist angeborene Abweichungen im Farbempfinden, bei denen bestimmte Farbtöne schlechter oder gar nicht unterschieden werden können. Am häufigsten ist die Rot-Grün-Schwäche, bei der Betroffene diese Farben leicht verwechseln. In seltenen Fällen liegt eine vollständige Farbenblindheit (Achromatopsie) vor, bei der nur Grautöne wahrgenommen werden.

Wann ist eine Farbsinnprüfung sinnvoll?

  • Bei Auffälligkeiten im Seheindruck, insbesondere bei Kindern
  • Im Rahmen von Eignungsuntersuchungen (z. B. für Führerschein, Polizei, Bahn, Luftfahrt)
  • Bei beruflichen Anforderungen (z. B. Elektronik, Grafikdesign, Chemie)
  • Zur Frühdiagnose seltener erworbener Farbsehstörungen, etwa bei Netzhaut- oder Sehnervenerkrankungen

Wie läuft die Farbsinnprüfung ab?

Die bekannteste Methode ist der Ishihara-Test, bei dem Sie Zahlen oder Muster in Farbfeldern erkennen müssen. Alternativ kommen auch andere Testverfahren zum Einsatz, je nach Fragestellung. Die Untersuchung ist schmerzfrei, schnell und liefert zuverlässige Ergebnisse.

Warum ist die Untersuchung wichtig?

Farbsehstörungen bleiben oft unbemerkt, weil Betroffene sich an ihre Wahrnehmung gewöhnt haben. Eine frühzeitige Erkennung ist jedoch hilfreich – sei es für die Berufswahl, für Sicherheitsaspekte oder zur Abklärung bei Augenkrankheiten.

 

Die Farbsinnprüfung wird vor allem im Rahmen gutachterlicher Eignungsprüfungen für Kraftfahrer, Piloten und andere Berufe sowie Sportarten durchgeführt.